Es wird allgemein angenommen, dass der Islam ein neues Phänomen in Deutschland sei und dass die ersten Muslime erst in den 1960er als ‘Gastarbeiter’ ins Land kamen. Dieses Buch will nicht nur das Gegenteil aufzeigen, sondern auch als Reiseführer dienen, dem muslimischen Reisenden oder dem am Islam Interessierten ein Deutschland mit muslimischer Geschichte darstellen. Die Muslime haben während der Zeit von Al Andalus (711-1492) einerseits sogar die Schweiz erreicht (889-970) und andererseits (im 16. und 17. Jh.) Wien belagert. Sowohl haben die abbasidischen Muslime unter Harun Al Rashid Karl den Großen besucht (mit gemeinsamen Feind die Umayyaden) als auch (im 16. und 17. Jh.) die deutsche Gesellschaft als ‘Beutetürken’ beeinflusst.

Dieses Buch erzählt die islamische Geschichte des Landes durch die übriggebliebenen Monumente und will den Leser dazu anregen, das Land anders zu bereisen und zu erkunden. Es ist aufgeteilt in die vier geographischen Gebiete Deutschlands. Dabei fangen wir mit dem Norden an, beleuchten den Westen und den Osten und hören mit dem Süden auf. Es wird hauptsächlich auf die älteren Monumente und Beweisstücke islamischer Geschichte Deutschlands eingegangen aber es werden auch die wichtigsten modernen Gebäude des 20. Jahrhunderts und deren Geschichte vorgestellt. Erstaunlicherweise findet man im Osten so einige Monumente von Interesse, wobei Berlin an erster Stelle steht. Der Süden aber, vor allem München, weist sogar noch mehr auf, während man im Westen und im Norden eher neuere Gebäude anfindet, die auf die Ankunft der sogenannten muslimischen „Gastarbeiter“ verweisen. 

Schaut euch unser Land doch mal von einer anderen Seite an und viel Spaß beim Erkunden!

 

Das Islamische Erbe Deutschlands

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