Es gibt keine andere bedeutende Periode der Geschichte Europas, die historisch so entscheidend
gewesen ist und zugleich so stark in der Allgemeinbildung vernachlässigt wird, wie das goldene
Zeitalter der Muslime in Al Andalus und die Periode der Osmanen in Europa.
Man liest in der breiten Schicht der Bevölkerung ziemlich wenig über die muslimischen Tataren
und die erste Begegnung der Wikinger mit dem Islam in Skandinavien.
 

Während im christlichen Europa nur die Mönche lesen und schreiben konnten, war es unter den
Muslimen auf der Iberischen Halbinsel gang und gäbe, dass auch Bauern diese Kunst
beherrschten. In Disziplinen von Mathematik bis Medizin, von Astrologie und sogar Hygiene
belehrten die Muslime die christlichen Europäer, die im "Dunklen Mittelalter" meist Aberglaube und Quacksalberei praktizierten. Die ersten Universitäten Europas entstanden nicht in Oxford, Paris oder Köln sondern in Al Andalus, wo christliche und auch jüdische Studenten zusammen mit muslimischen Studenten nach Wissen strebten und dafür sogar bereit waren Arabisch zu lernen.

Dabei darf nicht vergessen werden, dass Muslime nicht nur, wie oft behauptet wird, die
antiken Quellen nachahmten und übersetzten, sondern diese auch korrigierten und
weiterausarbeiteten. Cordoba, die Hauptstadt von Al Andalus, hatte 70 Bibliotheken, wobei eine dieser Bibliotheken mehr als eine halbe Million Bücher besass.

Dieses Lehrmittel versucht sowohl Stammtisch- als auch Expertenwissen der Historiker zu
vereinen und richtig darzulegen. Es ist kein Zufall, dass die Osmanen bis heute den Ruf von
blutrünstigen Tyrannen haben, welche die Christen des Balkans unterdrückt haben sollen und
jegliches Recht auf Freiheit und kulturelle oder sogar religiöse Selbstbestimmung zu unterbinden trachteten. Dieses Narrativ findet sich leider in einer oft eurozentrisch fokussierten
Geschichtsschreibung und kann unter Umständen einer Geschichtsverfälschung nahekommen. Hier werden viele Ebenen miteinander gleichgesetzt und das Phänomen als Ganzes nicht
schrittweise und vor allem nicht sachlich beschrieben.

Doch was ist in der Geschichte Europas wirklich geschehen?
Was ist der Unterschied zwischen einer manipulativen Geschichtserzählung und einem
differenzierten Bericht mit einer fachfreundlichen Auflistung historischer Tatsachen?

Der Autor möchte hiermit seinen Beitrag zu diesen Fragen leisten. Diese Bildungsoffensive gilt allen Menschen, die an ein friedvolles und konstruktives Zusammenleben in
Europa arbeiten und an einer echten Begegnung im Geschichtsunterricht interessiert sind.
Es soll auch der Herzensangelegenheit vieler muslimischen Familien nachkommen, nämlich das eigene Geschichtsbewusstsein, sowie das ihrer Kinder weiterzubilden und zu fördern.
Die Musliminnen und Muslime im deutschsprachigen Raum sollen bei der Lektüre von Geschichtsbüchern erkennen und sich vor Augen führen, dass auch ihre eigene Religion und Kultur seit Jahrhunderten in Europa beheimatet ist.  Sie sollen auf Augenhöhe und differenziert mit ihren Zeitgenossen über religiöse Phänomene in der Geschichte sprechen können. Man hat ihnen hiermit jetzt die Schreibfeder für Geschichte in die Hand gedrückt!

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